Levitation lernen - Theorie und Praxis
Inhaltsübersicht
- Einleitung und Allgemeines
- Geschichte der Levitation
- Fakire und Scharlatane
- Techniken für Levitation
- Stufen der Levitation
- Warum levitieren lernen?
Einleitung
Levitation ist eine Psychokinese, die es einen ermöglicht zu schweben und zu fliegen. Levitation ist die zweite Stufe des yogischen Fliegens. Die Levitation ist in Indien eine bekannte Siddhi (=übernatürliche Fähigkeit).
Geschichte der Levitation
Indien-Yoga:
Levitation ist die zweite Stufe des yogischen Fliegens und beruht auf den Yoga-Sutras von Patanjali. Die erste Stufe besteht darin, im Schneidersitz auf und ab zu hüpfen. Bisher wurde nur die erste Stufe nachweislich erreicht. Bei den Indern spielt der Atem dabei eine entscheidende Rolle.
Patanjali sagt, dass die Siddhis nicht kultiviert werden sollen. Diese behindern nur die Wahrnehmung.
Christliche überlieferungen:
In der Bibel wird beschrieben, dass Jesus die Fähigkeit zur Levitation hatte. Aber auch andere Christen sollen levitiert sein, wie zum Beispiel: Simon Magus, Theresa von Ávila und Joseph von Copertino. Die Fähigkeit der Levitation wird insgesamt mehreren hundert Heiligen zugesprochen. Der bekannteste ist wohl Franz von Assisi. Bei den Christen spielt der Wunsch, Gott näherzukommen die entscheidende Rolle für die Levitation.
Neuzeit:
In der Neuzeit zeigte der Brite Daniel Dunglas Home mehrfach vor Publikum seine Fähigkeit zur Levitation. Er führte seine Fähigkeit auf "elektrische Wirkfaktoren" zurück. Durch ein übermaß an Elektrizität, wie er es beschrieb, wurde er im Allgemeinen aufrecht in die Luft erhoben. Aus der USA wäre auch Peter Sugleris als Levitierender der Neuzeit zu nennen.
Bei Naturvölkern ist es durchaus üblich, dass die Schamanen levitieren können.
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Fakire und Scharlatane die Schweben bzw. Levitieren
Die bekannteste Geldmacherei mit der Levitation wird durch die transzendale Meditation durch Maharashi betrieben. Die Kurse kostetet teilweise mehr als 1500 Dollar. Ein geheimes Mantra ist nötig, das man sich natürlich erkaufen muss. Besonders perfide hier: Verrät man das Mantra, dann soll es seine Wirkung verlieren. Wer die Mantras der transzendalen Meditation trotzdem wissen möchte findet diese hier: Maharishi Mantras
Schüler dieser Richtung schaften es tatsächlich nur im Schneidersitz zu hüpfen - keine echte Levitation also.
Doch auch Massenhypnosen wurden schon nachgewiesen. Mehr als 20 Teilnehmer sahen den Yogi schweben, doch auf dem Video saß er nur auf dem Boden. Er hatte es geschafft die ganze Gruppe zu hypnotisieren.
Es gibt aber auch mechanische Tricks. Immer wenn ein Levitierender eine Stock oder Ast hält, sollte man Betrug vermuten - siehe Video.
Techniken für Levitation
Vorwort: Das Erlernen der Levitation ist nicht in Tagen oder Wochen geschafft - es ist mit Monaten bis Jahren zu rechnen.
Levitation durch Meditation:
Meditieren verbessert das Gedächtnis, lässt einen besser schlafen, steigert die Leistungsfähigkeit - kann sie einen auch levitieren lassen?
Einige Wissenschaftler haben festgestellt, dass Menschen die täglich mehrere Stunden meditieren zu Halluzinationen neigen. Man könnte aber auch sagen, dass sich ihre Wahrnehmung verändert.
Bilden sich die meditierenden jetzt die Levitation nur ein? Diese Behauptung ist nicht haltbar, sobald man die öffentlichen Demonstrationen berücksichtigt.
In der Meditation geht es darum durch das Bewusstsein die Schwerkraft zu verringern bis ganz aufzuheben.
Kleine Meditationsanleitung:
- Setze oder lege dich entspannt hin.
- Konzentriere dich auf deinen Atem.
- Stelle dir vor leicht wie einer Feder zu sein.
- Stelle dir vor mit jedem Atemzug Luft in dir aufzunehmen, die dich leichter macht.
Jeder sollte sich währender der Meditation leichter fühlen. Deinen Erfolg kannst du überprüfen indem du dich auf eine Waage stellst.
Levitation durch Chakren:
Die drei Chakren: Wurzel-Chakra, Herz-Chakra und Stirn-Chakra werden mit Levitation in Verbindung gebracht. Durch die Konzentration auf diese Chakren soll die Levitation möglich werden. Wir konnten aber bis jetzt nur ein Gefühl des Leichterwerdens beobachten.
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Levitation durch Atmung:
Der Ausgangspunkt ist der Lotussitz (mehr zum Thema Meditations-Haltungen). Für viele kann dies schon ein Hindernis darstellen. Dann muss man regelmäßig sich mit Asanas für die Meditation dehnen.
Bei der Atemtechnik handelt es sich um eine kleine Wissenschaft für sich: Pranayama.
Die Grundlage ist die Zwerchfellatmung, bei der Atmung bewegt sich der Bauch, nicht der Brustkorb.
Pranayama sollte nicht ohne Lehrer praktiziert werden. Suche dir dafür einen Yoga-Lehrer, der dich betreuen kann.
Es wird gesagt, wenn der Yogi es schafft seinen Atem drei Stunden lang anzuhalten, dann levitiert er garantiert.
Levitation durch Ladung:
Nach dieser Theorie muss man durch Konzentration nur seine Körperladung verändern. Gleichgeladene Körper stoßen sich ab, entgegen geladen Körper ziehen sich an.
Die Erde ist hierbei positiv geladen, die Atmosphäre negativ. Schafft man es jetzt seine eigene Ladung vom neutralen in den positiven Bereich zu verschieben, dann stößt die Erden einen ab und der Himmel zieht einen an. Das ist auch die Erklärung von Daniel Dunglas Home für Levitation.
Gruppen-Levitation: Handpyramide
Die Handpyramide ist eine kleine Gruppen-Levitation. Dazu brauchst du mindestens 5 Personen.
Die Testperson (schwere Person) setzt sich auf den Stuhl. Die anderen stellen sich im Kreis um dieser Person auf. Diese Falten nun die Hände, nur die Zeigefinger bleiben ausgestreckt. Damit gehen sie unter die Oberschenkel der Testperson und versuchen diese hoch zu heben. Es wird ihnen nicht gelingen (sofern die Testperson nicht zu leicht ist).
Nun legen alle ihre Hände auf den Kopf der Testperson - als wollten sie diese heilen. Dabei wird die Schwerkraft der Testperson verringert. Dann nehmen alle gleichzeitig die Hände wieder weg und nehmen die Haltung vom ersten Versuch ein und versuchen die Testperson hoch zu heben. Dies wird sehr leicht gehen, passt auf, dass ihr die Testperson nicht gegen die Decke schleudert.
Stufen der Levitation
Das Lernen von Levitation lässt sich in 5 Stufen zusammenfassen. Welche Technik man verwendet, ob Meditation, Pranayama, energetische Aufladung, ist einem selber überlassen.
Die Stufen sind mit ungefähren Trainingszeiten angegeben.
- Wahrnehmung verändern (1-3 Monate)
- Gefühl von Leichtigkeit (ca. 2 Wochen)
- Zittern (ca. 3 Monate)
- Hüpfen (ca. 2 Monate)
- Schweben (ca. 2 Monate)
Daraus resultiert, dass man für das Lernen der selbstständigen Levitation mindestens ein halbes Jahr einplanen muss - bei täglichem Training.
Warum levitieren lernen?
Wie auch bei allen anderen übernatürlichen Fähigkeiten, wie Telepathie, Teleportation, Aura sehen, Psychokinese usw., geht es nicht um die Fähigkeit selbst oder darum diese zu beweisen und zu demonstrieren. Es geht um die eigene spirituelle Entwicklung und den Aufstieg.
Bücher zum Thema Levitation:
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